„Abi Vegas - 13 Jahre hoch gepokert“ - 101 Schülerinnen und Schüler des Sickingen-Gymnasiums bestehen Abitur

„Abi Vegas -13 Jahre hoch gepokert“, unter dieses Motto stellten die Abiturientinnen und Abiturienten des Sickingen-Gymnsiums Landstuhl ihre Abiturfeier. Jahrelang hatten sie auf diesen Tag hingearbeitet. Jetzt war er endlich da. 101 Schülerinnen und Schüler des Sickingen-Gymnasiums Landstuhl konnten am vergangenen

Freitag aufatmen, sie hatten das Abitur bestanden.

 

 

Die Schulband mit Lea Müller, Jannis Strasser, Jonathan Pullmann und Felix Krück 

 

 

 

 

 

 

„Sie haben während der letzten knapp 13 Jahren viel Fachwissen vermittelt bekommen, auch wenn sie bereits jetzt schon wieder vieles vergessen haben. So manch einer hätte vielleicht gerne auf das ein oder andere Fach verzichtet, aber das Ziel des Gymnasiums ist nun mal die allgemeine Hochschulreife und somit muss auch ein Allgemeinwissen vermittelt werden. Ihre Reise durch die Schulzeit endet heute. Jetzt werden sie sich vielleicht von der aus ihrer Sicht anstrengenden Reise erst einmal erholen müssen. Aber irgendwann in doch recht naher Zukunft geht es weiter. Sie müssen sich ein neues Reiseziel überlegen, eine neue Reise antreten. Vielleicht wissen sie schon, welchen Beruf sie anstreben. Mit dem Abitur stehen ihnen sehr viele Wege offen“, sagte Schulleiterin Andrea Meiswinkel in ihrer Abschiedsrede an die Abiturientinnen und Abiturienten.

„Ihr steht heute im Rampenlicht, eure Leistungen werden gewürdigt. Ihr werdet eure Reifezeugnisse erhalten. Neun Jahre haben euch gebildeter gemacht und erwachsen. Ihr seid offiziell reif, um auf eigene Füße zu stehen. Ich wünsche euch einen kritischen Blick für gute Gelegenheiten.

Seid wissbegierig, bleibt motiviert“, gab Stammkursleiterin Nina Welsch den Entlassschülerinnen und –schülern mit auf den Weg. Für die Elternschaft gratulierte Damar Lang-Wenzel zum bestandenen Abitur. „Ihr könnt stolz sein auf das bestandene Abitur“, fand auch Schülersprecher Marlo Kessler, der in seiner Recherche auf 151 Monate und einen Tag Schulzeit nach dem ersten Schultag kam. Wie in den zurückliegenden Jahren gab es auch wieder Preise für gute Leistungen, vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule. 

Den Preis der Ministerin erhielt Aaron Pfaff (Kindsbach). Die Preise des Landkreises Kaiserslautern für einen Notenschnitt von 1,5 und besser erhielten Niklas Burkhard (1,0) Wallhalben, Sabrina Ecker (1,0) Kindsbach, Meryl Haen (1,0) Bruchmühlbach-Miesau, Paul Merz (1,0) Landstuhl, Rebecca Müller (1,0) Obernheim-Kirchenarnbach, Michelle-Lorene Bosle (1,1) Weselberg, Aaron Pfaff (1,1) Kindsbach, Tobias Feuerbach (1,2) Hütschenhausen, Celine Hirsch (1,3) Nanzdietschweiler, Jessica Luzius (1,3) Rodenbach, Christina Schulz (1,3) Landstuhl, Caroline Walz (1,3) Landstuhl, Teresa Lambrecht (1,4) Linden und Aline May (1,5) Kindsbach. Weitere Preise für schulisches Engagement und außerordentliche Leistungen erhielten: Johanna Bittes (Martinshöhe), Michelle-Lorene Bosle (Weselberg), Niklas Burkhard (Wallhalben), Fabienne Faas (Bruchmühlbach-Miesau), Tobias Feuerbach (Hütschenhausen), Oguz Günes (Bruchmühlbach-Miesau), Meryl Haen (Bruchmühlbach-Miesau), Maike Hansen (Landstuhl), Jan-Lukas Herth (Hauptstuhl), Manuel Heß (Ramstein-Miesenbach), Marie Lauer (Bruchmühlbach-Miesau), Jessica Luzius (Rodenbach), Paul Merz (Landstuhl), Rebecca Müller (Obernheim-Kirchenarnbach), Luise Neckel (Bruchmühlbach-Miesau), Aaron Pfaff (Kindsbach), Jonas Potdevin (Bruchmühlbach-Miesau), Till Schubert (Landstuhl), Christina Schulz (Landstuhl), Clarissa Schulz (Hauptstuhl), Melissa Schramm (Weselberg), Stefan Spies (Weselberg) und Caroline Walz (Landstuhl). (amk)

Landstuhler Wochenblatt vom 5.4.2017

Die Liste der Preisträger finden Sie hier.

Den Artikel zum Abistreich lesen Sie hier.

"ich packe meinen Koffer..."

Gedanken zum Motto des Abi-Gottesdienstes von Sabrina Ecker

  

Ich packe meinen Koffer und nehme… was nehme ich eigentlich mit? Nehme ich einen Koffer voller Erinnerungen mit oder einen Koffer, der mich bestmöglich für meine Zukunft ausrüstet?
Um zu wissen, was ich mitnehme, muss ich erst wissen, wer ich bin. Bin ich wie der Student [in unserem Anspiel] und versuche, möglichst viel Wissen mitzunehmen? Oder will ich eher wenig mitnehmen, um mich voll auf das Neue konzentrieren zu können?
Mein Ziel ist es, mich selbst zu verwirklichen. Meine Träume zu erreichen. Brauche ich dazu alles, was ich aus der Schule mitnehmen kann? Vielleicht ist es gar nicht so wichtig, viel Wissen mitzunehmen, vielleicht geht es eher um die Erfahrungen, die uns reifen ließen. Fühle ich mich schon bereit, ein neues Leben anzufangen?

 

...weiterlesen!

Philosophie-AG: Das „Philosophische Café“

von Michael Lenhard

Das „Philosophische Café“ wird am Sickingen-Gymnasium als AG für Mittelstufenschüler der Klassen 8 bis 10 angeboten. In einer von Lerndruck und Noten befreiten, angenehmen Atmosphäre haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Philosophie in Theorie und Praxis kennenzulernen. Die Schüler durchstreifen Philosophie-Geschichte, reflektieren Texte großer Denker und erfahren die Lust am Entwickeln eigener Visionen und Fragestellungen. Untersucht und diskutiert werden Fragen wie: Was ist Identität? Wie funktioniert Denken? Was bedeutet der Tod? Mit der von Fachschaftsleiter Achim Jung gegründeten Philosophie-AG, die aktuell von Michael Lenhard (Foto) angeboten wird, haben die Mittelstufenschüler die Gelegenheit, auch im Hinblick auf die Fächerwahl in der Oberstufe das Fach Philosophie besser kennenzulernen.

Was bedeutet „Philosophie“ – und was bringt das gleichnamige Schulfach?

Philosophie ist dem Wortsinn nach die „Liebe zur Weisheit“. Sie beschäftigt sich mit Weltanschauungen, mit der Wirklichkeit als Ganzem, ihren Grundlagen, Werten, der Stellung des Menschen im Kosmos, seinen Erkenntnis- und Handlungsmöglichkeiten, seinen Rechten und Pflichten. Immanuel Kant schmolz das komplexe Feld des Philosophierens auf folgende Fragen zusammen: "Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?“

Die Geschichte der abendländischen Philosophie von der Antike bis heute ist zugleich die Geschichte unseres Denkens. 

...Weiterlesen!

Interview mit dem Landessieger beim Wettbewerb "Jugend forscht" Niklas Burkhard

Was war das für ein Wettbewerb, an dem du teilgenommen hast?

 

Jugend forscht! Es geht darum, ein wissenschaftliches Thema seiner Wahl, aus den Bereichen Technik, Chemie, Physik oder Biologie, vorzustellen. Dies wird dann auf wissenschaftlichem Niveau außerhalb des Unterrichts ausgewertet.

 

Welches Thema hattest du?

 

Niklas Burkhard mit seiner Physiklehrerin StD' Beate Schuster

Ich habe mich mit der experimentellen Bestimmung der magnetischen Feldkonstante µ0 befasst. Diese benötigt man um die magnetische Feldstärke, zum Beispiel bei Transformatoren, zu bestimmen.

Das Deutsche Museum in München

Erzähle uns doch einmal von deinem Stipendium...

 

Ich habe verschiedene Sonderpreise gewonnen. Einmal einen einwöchigen Aufenthalt mit Übernachtung im Kerschensteiner Kolleg im Deutschen Museum in München, wo auch andere Preisträger waren. Wir durften einer exklusiven Führung beiwohnen, aber das Museum auch auf eigene Faust erkunden. Weitere Preise waren ein Geldpreis sowie ein zweiwöchiges Praktikum im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Göttingen.

 

Gab es eventuell auch negative Aspekte, die dir nicht so gefallen haben?

 

In der Regel war es ziemlich stressig, aber im Endeffekt hat es sich gelohnt. Im Vorhinein hat man immer nur die Arbeit vor Augen, aber wenn man einmal drin ist, dann überwiegen meist Spaß und Motivation.

 

Würdest du nochmal teilnehmen?

 

Ja, auf jeden Fall würde ich wieder bei Jugend forscht teilnehmen. Wenn man einmal dabei war, hat man eigentlich immer wieder Lust, sich dieser Erfahrung erneut zu stellen, da einem immer neue Ideen kommen.

 

von Anica Peters, Karolin Grub, Carsten Steiber und Flora Schmalbach10a

...Weiterlesen! 

 

Auch am Landeswettbewerb Physik haben Schülerinnen und Schüler des Sickingen-Gymnasiums in den letzten Jahren sehr erfolgreich teilgenommen. Die eindrucksvolle Statistik dazu finden Sie hier.

 

Naturwissenschaft anschaulich erklärt - Große Erfolge beim Wettbewerb „Jugend präsentiert“

von Beate Schuster und Thorsten Bach

 

Beim Schülerwettbewerb „Jugend präsentiert“ haben Schülerinnen und Schüler der 8.,9. und 11. Jahrgangsstufe beachtliche Erfolge erzielt.

Die Klaus-Tschira-Stiftung ist Initiatorin und Projektträger von Jugend präsentiert und fördert das Projekt bereits seit dem Jahr 2010. Im September 2015 hat unsere Schule die Auszeichnung „Jugend-präsentiert-Schule“ erhalten, da mehrere Lehrkräfte des Sickingen-Gymnasiums an einer entsprechenden Fortbildung und Qualifizierungsmaßnahme teilgenommen haben und ihr Wissen in schulinternen Fortbildungen an Kolleginnen und Kollegen weitergegeben. Auch die regelmäßige erfolgreiche Teilnahme am jährlichen Schülerwettbewerb ist Voraussetzung für den Titel und am Sickingen-Gymnasium bereits Tradition.

Für die Teilnahme am Wettbewerb müssen die Schülerinnen und Schüler ein maximal 5-minütiges Video einreichen, in welchem ein naturwissenschaftliches Thema erklärt und präsentiert wird. Aus bundesweit über 600 eingereichten Präsentationen wurden 4 Präsentationen unserer Schülerinnen und Schüler für die Qualifikationsrunde ausgewählt.

Nachfolgend die Liste der qualifizierten Teilnehmer sowie die von den Schülerinnen und Schülern gewählten Themen:

Name

Thema

Klassenstufe

Nicole Rudi

Chemischer Hintergrund der Dauerwelle

11

Marie Stark

Warum kocht Wasser in den Bergen schneller?

9

Clara Bittes

Deterministisches Chaos

9

Paul Fischer, Mustafa Cay

Thermische Ausdehnung

8

...Weiterlesen!

Jugend forscht - Schüler experimentieren: Regionalwettbewerb

Von Nicole Rudi

 

Am 04.03.17 fand in Kaiserslautern der Regionalwettbewerb von Jugend forscht und Schüler experimentieren statt.

Ein halbes oder mehr Jahre haben wir in verschiedene Projekte investiert. Diese behandelten eine naturwissenschaftlich-mathematische Fragestellung, die wir ergründet hatten. Dann endlich war der Tag gekommen, an dem wir unsere Projekte vor einer fachkundigen Jury vorstellten. 85 Schülerinnen und Schüler traten in sechs Sparten mit ihrem Projekt alleine, in Zweier- oder Dreiergruppen gegeneinander an: in Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Informatik und Technik. Um acht Uhr morgens dekorierten wir unsere Stände in der Kreissparkasse Kaiserslautern. Insgesamt waren es 46. Ab neun Uhr erklärten wir dann einer Jury, die aus drei Lehrkräften bestand und die auf unser Fach spezialisiert waren, welche naturwissenschaftliche oder mathematische Fragestellung wir untersucht haben. Im Laufe des Tages war es schön, sich auch mit den anderen  Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern auszutauschen und sich die anderen Projekte anzuschauen. Es herrschte eine sehr herzliche und freundliche Atmosphäre,  obwohl wir alle Konkurrenten waren. Ein kostenfreies Mittagessen erwartete uns nach dem Vorstellen unserer Projekte, sowie Brezeln und Getränke während des ganzen Tages. Am Nachmittag hießen wir die Öffentlichkeit in der Kreissparkasse willkommen. Dabei gaben wir den Besucherinnen und Besuchern Tipps und vermarkteten unsere Produkte, da wir bereits Experten auf unserem Gebiet waren. Wir konnten unsere Forschungsergebnisse weitergeben und mit vielen Interessenten sprechen. Schließlich war am Abend die Siegerehrung. Es wurden 1. - 3. - Platzierungen, sowie Sonderpreise für z.B besonders umweltschonendes und nachhaltiges Engagement verliehen. Wir profitierten aber am meisten von unseren Erfahrungen und von unserer selbstständigen Arbeit. Es gab viele spannende Themen und gut ausgearbeitete Projekte, die nicht alle mit Platzierungen gewürdigt wurden. Im Endeffekt konnte es nur eine/n Sieger/in pro Sparte geben, der bald im Landeswettbewerb starten wird. Für alle anderen gab es teilweise Abonnements von Wissenschaftsmagazinen, gestiftet von verschiedenen Vereinen, bzw. auch einen einwöchigen Aufenthalt zu verschenken. Die Sieger erhielten außerdem ein Preisgeld. Als Fazit kann ich sagen, dass das ein sehr aufregender Tag war und ich froh bin, dabei gewesen zu sein. Ein eigenes Projekt bei Schüler experimentieren oder Jugend forscht zu starten, kostet viel Mühe und Zeit, aber der Aufwand lohnt sich schon deshalb, weil man viele naturwissenschaftliche und mathematische Erfahrungen sammelt, die einen im Leben bereichern. Man lernt, naturwissenschaftlich zu arbeiten und wie man eine Langfassung seines Projekts als eine Art Facharbeit verfasst. Natürlich konnten wir das ohne unsere unterstützenden Projektbetreuer nicht schaffen, deshalb nochmal ein herzliches Dankeschön an Herr Dr. Reinhold und Herr Fichtner. Zum anderen kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen und sein Präsentationsvermögen unter Beweis stellen. Deshalb kann ich nur jedem empfehlen, selbst diese Erfahrungen zu machen!

Inhalt abgleichen